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ALINA – Releasekonzert

Eine Reise mit Freunden

„Erlebtes wird erst dann zu etwas Besonderem, wenn man es teilen kann“. Mit diesen Worten leitete der Hildesheimer Buchautor Sven Tasch vor ausverkaufter Kulisse im Litteranova am vergangenen Samstag seine Buchpräsentation zum dritten Roman mit dem aktuellen Titel „ALINA“ ein. So hatten sich neben zahlreichen Freunden und Weggefährten auch viele Interessierte im atmosphärisch passenden Ambiente des Gewölbekellers in der Wallstraße eingefunden, um der Vorlesung und der klassischen musikalischen Begleitung der Formation DIEKENSTIEK zu folgen.

Der neue Roman von Sven Tasch handelt von einer Band, die sich in den Neunzigern auflöste und nach zehn Jahren noch einmal zu einer Reunion-Tour durch Rumänien zusammenfand. Zwischen witzigen und skurrilen Textpassagen, die der Autor in seiner charmanten Art präsentierte, war es zudem die Musik, die das Publikum auflockernd und unterhaltsam mit auf Reisen nahm. Taschs leises Klavierspiel, teilweise vom Cello begleitet, bannte die Zuschauer in absolute Stille. Die von ihm geschrieben Stücke fügten sich perfekt in das Programm ein. Musik die Bilder entstehen lässt! Die klanglich lauteren Passagen übernahm Leonard Hunold, das Kasseler Ausnahmetalent an Gitarre und Cello. Der Multiinstrumentalist beeindruckte das Publikum mit seiner komplexen und doch eingängigen Spielweise.

Ein weiterer emotionaler Höhepunkt des Abends gelang der neunjährigen Tochter des Autors, Lina, die ihn mit ihrer Geige eindrucksvoll begleitete. „Dieses Stück, welches wir nun spielen, entstand 1998 und war zugleich die Geburtsstunde unserer Formation DIEKENSTIEK“, erklärt Tasch dem Publikum. Die Zuschauer zeigten sich begeistert und gerührt zugleich und bestätigten die überaus gelungene Abendveranstaltung mit großem Beifall. Zum Abschluss bedankte sich Tasch bei dem Hildesheimer Schüler Lars Jäschke für seine großartigen Illustrationen und dem Entwurf des Buchcovers, sowie bei Marie Salge von der Tanzschule Saltazio, für ihre Tanzeinlage zu einer Buchszene. Tasch gelang eine perfekte Symbiose aus Literatur und musikalischer Darbietung, die er mit den Worten „was bleibt, ist das Erlebte“, treffend ausklingen ließ.

Text: Kerstin Loel